Was ist Plasmatechnologie?

In der Physik gilt Plasma neben den drei klassischen Aggregatzuständen der Materie (fest, flüssig, gasförmig) als der nicht klassische bzw. vierte Aggregatzustand der Materie. 99 % der sichtbaren Materie unseres Universums bestehen aus Plasma.

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22.12.2017

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15.08.2017

PlasmaDerm® in den ARD Tagesthemen

Unter dem Thema „Mit gezähmten Blitzen heilen“ berichteten die Tagesthemen in der Sendung vom 15.08.2017 über die Möglichkeiten des Einsatzes von kaltem Plasma (di_CAP) in der modernen Wundheilung. Über diesen Link geht es direkt zum Beitrag:

www.tagesschau.de

Plasma

Der Begriff Plasma ist griechischer Herkunft (plásma = Gebilde). Er geht auf den amerikanischer Chemiker und Physiker Irving Langmuir (1881 – 1957) zurück, der als erster mit Plasma arbeitete.

Plasmatechnologie in der Physik

In der Physik gilt Plasma neben den drei klassischen Aggregatzuständen der Materie (fest, flüssig, gasförmig) als der nicht klassische bzw. vierte Aggregatzustand der Materie. Jedes beliebige Gas kann durch Energiezufuhr in diesen Zustand überführt werden.

Durch das Hinzufügen von Energie kommt es zur Abtrennung von Ladungsträgern und zur Aufspaltung molekularer Verbindungen. Plasma ist also ein teilweise ionisiertes Gas mit einer Vielzahl von interessanten Eigenschaften.

Besonders charakteristisch für Plasma ist das typische Leuchten, verursacht durch Strahlungsemission angeregter Atome, Ionen oder Moleküle. 99 % der sichtbaren Materie unseres Universums bestehen aus Plasma.

Plasmatechnologie in der Medizin

„Heiße“ Plasmen werden in der Medizin seit Jahrzehnten eingesetzt, wobei bisher die Hauptanwendung im chirurgischen Bereich liegt, z. B. in der Gewebetrennung und Gefäßverödung. Die Anwendungen erfolgen weltweit in vielen Operationsbereichen und können, solange sie bestimmungsgemäß eingesetzt werden, medizinisch als unbedenklich eingestuft werden.

PlasmaDerm® – Innovativ in Wundheilungsförderung und Keimreduktion

Die Geräte der PlasmaDerm®-Familie sind die ersten Geräte weltweit mit Konformitätserklärung nach gültiger EU Richtlinie 93/42/EWG für den Einsatz der Plasmatechnologie zur Förderung der Wundheilung und Keimreduktion. Sie erzeugen ein gewebeverträgliches Plasma mit Gastemperaturen auf Körpertemperatur-Niveau und eigenen sich daher besonders für die lokale Behandlung mikrobiell kontaminierter, besiedelter bzw. infizierter Haut und Wunden. Das auf einem hochfrequent gepulsten Wechselstrom beruhende elektrische Feld der PlasmaDerm®-Therapie bewirkt zudem eine Tiefenstimulation der behandelten Haut- bzw. Wundfläche, die sich ein einer nachhaltig gesteigerten Mikrozirkulation widerspiegelt. Die Wunde wird mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.

Klinische Studie

Durch die Universität Göttingen wurde in einer zweiarmigen, randomisierten, einfachblinden, kontrollierten klinischen Prüfung nach DIN EN ISO 14155 die Sicherheit für Patient und Anwender, die antimikrobielle Wirksamkeit an chronischen Ulkuswunden und die Praktikabilität der PlasmaDerm®-Therapie nachgewiesen. Weitere klinische Partner belegen diese Ergebnisse.

Ergebnisse klinischer Untersuchungen

  • Erhöhung der Mikrozirkulation im Gewebe
  • Anregung der Wundheilung
  • Sehr gute Wirksamkeit gegen typische Wundkeime in z. B. chronischen Ulcuswunden
  • Wirkung gegen MRSA und andere Problemkeime
  • Rascher Wirkungseintritt
  • Sehr gute Verträglichkeit
  • Schmerzloses Verfahren
  • Hemmung von Biofilmen
  • Senkung des ph-Werts
  • keine Resistenzbildung